Evinger-Straße in Dortmund

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Gestaltung der Evinger Straße mit 5 Stadtbahnhaltestellen in Dortmund

Der Realisierung war ein beschränkter Wettbewerb vorangegangen. Neben der Gestaltung der Haltestellen wurde das Konzept für den Straßenseitenraum entwickelt.

Auftraggeber: Stadt Dortmund, Amt für Tiefbau und Straßenverkehr

Im Zuge der Schaffung eines neues Ortsmittelpunktes für den Dortmunder Vorort Eving sollte die Hauptverkehrsachse in Nord-Süd-Richtung, die Evinger Straße, umgestaltet werden. Gleichzeitig mussten neue Stadtbahnhaltestellen für die Umstellung der Gleisanlagen auf einen neuen Zugtyp erfolgen. Das Motiv des längsgeschwungenen Daches für Stadtbahnhaltestellen stellt eine zurückhaltende und doch prägnante Lösung dar, die an allen Haltestellen der Evinger Straße Verwendung finden kann, unabhängig vom Gefälle der Straße. Die aus der Straßenmitte herausgehobenen Sockel sind mit Klinkern verkleidet und erinnern an die Geschichte des Ortes und die Evinger Zechenarchitektur. Die massiven Sockel bilden die Plattform für die kubischen Aufbauten und die leichten, fliegenden Dächer. Die innovativen Serviceblöcke sind besonderes Gestaltelement. Hier sind die komplexen Fahrgast- und betriebsbezogenen Funktionen in einem Kubus zusammengefasst. Die Bahnsteige werden zu Inseln im Straßenbild, auf denen Menschen ankommen und abfahren. Die Aufwertung des gesamten Straßenzuges durch die Systematisierung des Straßenquerschnitts, die Wahl einheitlicher Gestaltungselemente, wie Pflaster, Leuchten, Bushaltestellen etc. hat zu einem Investitionsschub auch von privater Hand geführt, was sich wiederum positiv auf die Ortsentwicklung ausgewirkt hat.

SCHAMP & SCHMALÖER: Leistungsphasen 1-7, künstlerische Oberbauleitung

Tragwerksplanung: HEG Beratende Ingenieure GmbH, Dortmund

Wettbewerb: 1995, 1. Preis

Realisierung: 1996-1999


Fotos: Carsten Görling